Badener Greifs vs. Neckar Hammers

Badener Greifs vs. Neckar Hammers

Endstand: 21:21

Am vergangenen Sonntag empfingen die Badener Greifs die Neckar Hammers aus Villingen-Schwenningen, auf dem heimischen Platz an der Heidenheimer Straße. Die Hammers konnten ihr erstes Saisonspiel gegen die Kornwestheim Cougars gewinnen, doch auch die Greifs waren, nach dem Sieg gegen den Aufsteiger aus Backnang, im Aufwind.

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Der Kick Off erfolgte pünktlich um 15:00 Uhr, vor den Augen der zahlreich erschienen Zuschauer und bei bestem Footballwetter. Die Greifs mussten jedoch sofort einen herben Rückschlag einstecken, da die Hammers im ersten Spielzug direkt einen Touchdown erzielen konnten und auch den folgenden Extrapunkt verwandelten. Die Antwort der Greifs folgte sogleich, durch einen guten Return an die 50 Yard Linie. Der folgende Drive endete leider ohne Punkte auf dem Scoreboard und die Hammers kamen nach dem Punt wieder in Ballbesitz. Diese nutzten ihren Offense Drive, um durch einige gute Pässe das Feld zu überqueren und einen weiteren Touchdown zu erzielen. Dank verwandeltem Extrapunkt stand es nach 10 Minuten Spielzeit schon 0:14 für die Gäste. Auch der darauf folgende Drive der Greifs brachte keine Punkte ein, wodurch die Defense wieder gefragt war. Diese hatte sich nun auf den Gegner eingestellt und schickte die Hammers nach vier Versuchen ohne Raumgewinn wieder vom Feld. Die Greifs verloren jedoch ihr Angriffsrecht auf Grund eines Fumbles sofort wieder. Bis zur Halbzeit konnten dann beiden Teams keine weiteren Punkte mehr erzielen. Besonders hervorzuheben hier noch einmal die starke Leistung der Defense, welche die Hammers kurz vor der eigenen Endzone stoppte und den folgenden Fieldgoalversuch blocken konnte.

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Das Heimteam hatte also in Halbzeit 2. einiges gut zu machen. Nach dem Return bis zur eigenen 30 Yard Linie und einen langen Pass befanden die Greifs sich schnell in aussichtsreicher Position kurz vor der gegnerischen Endzone. Es konnte jedoch kein weiteres First Down erzielt werden und so trat man zum Fieldgoal Versuch an. Dieser erwies sich jedoch zur Überraschung des Gegners als Trickspielzug. Der Holder Den Lindenblatt entschied sich gegen das Fieldgoal und warf einen tollen Pass auf Receiver Manuel Hassmann. Der folgende Extrapunkt wurde von den Hammers geblockt. Somit stand es kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit 6:14. Die folgenden Drives konnten jeweils von der Defense schnell gestoppt werden. Bis zu einem Drive der Hammers kurz vor Ende des dritten Quarters, durch welchen die Hammers einen weiteren Touchdown erzielen konnten und auch den Extrapunkt verwandelten. Neuer Spielstand 15 Minuten vor Schluss 6:21.

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Die Greifs ließen sich davon jedoch nicht unterkriegen und trugen den folgenden Return bis an die 45 Yard Linie des Gegners. Die Hammers machten sich zudem auch selbst das Leben schwer und erhielten zusätzlich noch 15 Yards Strafe. 30 Yards entfernt von der gegnerischen Endzone zeigte an diesem Sonntag die Offense der Greifs endlich was sie zu leisten im Stande ist. Einen schönen Pass über die Mitte verwandelte Matthias Gabler zum Touchdown. Auch der Extrapunkt wurde zum 13:21 verwandelt. Die Defense konnte die Hammers wieder in der eigenen Hälfte stoppen. Die Hammers waren zum Fieldgoalversuch gezwungen und verfehlten das Tor. Das Heimteam hatte also die Chance schon im nächsten Drive den Ausgleich zu erzielen. Diese ließ man sich nicht entgehen und so war es erneut Manuel Hassmann, der einen Pass von QB Den Lindenblatt zum Touchdown verwandelte. Anstatt zu Kicken entschied man sich für die erfolgreiche Two-Point-Conversion, zum Ausgleich, durch einen Pass auf Patrick Steffen. Neuer Spielstand 21:21!

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Dies war sogleich auch der Endstand. Beide Teams spielten noch zwei Offense Drives, konnten jedoch keine Punkte mehr aufs Scoreboard bringen.

Nach einem Rückstand zeigten die Greifs wieder einmal, dass sie sich nicht unterkriegen lassen und durch eine tolle Teammoral noch einmal ins Spiel zurückfinden können. Bis zum nächsten Spiel am 28.05 bei den Fellbach Warriors hat man nun zwei Wochen Zeit sich selbst im Training weiter zu verbessern und kleinere Blessuren auszukurieren.

Bildquelle: Andrea Schottmüller