Senior Greifs goes Straßburg

Auch dieses Jahr ging es für die Senior Greifs wieder über ein verlängertes Wochenende in die Europametropole Straßburg. Da es sich im letzten Jahr bewährt hatte, war auch dieses Mal das „Creps Strasbourg“ unser Ziel. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um den allseits beliebten französischen Eierkuchen, sondern um ein Ressourcenzentrum für Kompetenz im Leistungssport des französischen Innenministeriums. Lage Rede kurzer Sinn: Ziel dieses Trainingslager war es, die bereits mehrfach trainierten Abläufe in der Offense und Defense für eine erfolgreiche Saison 2016 weiter zu optimieren.

Nach dem die staugeprägte Anfahrt und die kürzlich wieder eingeführten Grenzkontrollen überwunden waren, trudelten im Laufe des späten Donnerstag Nachmittags nach und nach die Herrenspieler der Badener Greifs im Leistungszentrum ein. Einquartiert wurden wir über drei Stockwerke verteilt in klassischen Zweibettzimmern welche ihrem Zweck vollkommen genügten. Nachdem uns das elsässische Küchenteam verköstigt hatte, wurde mittels Videomaterial das letzte Mittwochtraining akribisch analysiert. Die in diesem Zuge festgestellten Ungereimtheiten sollten in den kommenden Tagen explizit angegangen werden.

Der strafe Terminplan von Freitag sah Frühstück ab 7:00 Uhr und für 08:30 ein kurzes Meeting, in welchem das folgende Training besprochen wurde, vor. Trotz dieser unmenschlichen Uhrzeit und Schlafmangel wegen so manchem schnarchenden Bettnachbarn ging es um 9:00 Uhr für die erste Einheit auf das Feld. Nach dem diese abgeschlossen und das Mittagessen zwischen die Kiemen verschwunden war, stand eine darauf aufbauende Theorieeinheit an. Der bereits angesprochene Terminplan ließ kaum Zeit zum Verschnaufen und so stand das Team gegen 15:30 Uhr für eine weitere Praxis Einheit auf dem Feld. Neben „Krauti“ wurden die Greifs dabei durch weitere nachgereiste Spieler ergänzt. Der restliche Abend beinhaltete ein gemeinsames Abendessen, Theorie und der Genuss eines hopfenhaltigen Erfrischungsgetränks.

Am Samstagmorgen lag das Hauptaugenmerk auf der Revitalisierung der geschundenen Körper. Auf diese Aufgabe hatte sich unser bestens gelaunte „Joga-Bene“ spezialisiert. Der Tagesablauf glich dem des vorherigen Tages mit dem Unterschied, dass neben uns eine gefühlte Million Stechfliegen auf dem Feld standen. Dennoch wurde das geplante Programm durchgezogen, wodurch am Ende deutliche Fortschritte in nahezu allen relevanten Bereich erkannt werden konnten.

Am Sonntag mobilisierte das ganze Team seine letzten Reserven und stand nach dem Frühstück bis auf wenige Ausfälle zur finalen Einheit auf dem Feld. Erneut wurde hart getackelt, geblockt und Routen gelaufen. Nach Abschluss der Einheit, in welcher wir wichtige Erkenntnisse gewonnen hatten, ging es zeitnah in Richtung badischer Heimat um unserer Bürgerpflicht an den Wahlurnen nachkommen zu können.

Abschließend können die Greifs auf ein erfolgreiches Trainingslager und ein damit verbundenen wichtigen Bestandteil der Vorbereitung zurückblicken. Großen Anteil hatte dabei die aufopferungsvolle Arbeit der Trainercrew vor und während des Lagers.