Kein Durchkommen bei den Bears

Am Wochenende mussten sich unsere Badener Greifs nach einem furiosen Spiel gegen die Böblingen Bears in der Football-Oberliga mit 9:38 Punkten geschlagen geben.

Bereits zu Spielbeginn erwischte es unser Team auf dem falschen Fuß. Die Bears konnten – nachdem sie ihren Angriff an der 37-Yard-Linie begonnen hatten – nach einem erfolgreichen Pass bis in die Endzone vordringen. Nach dem Kick stand es somit 7:0 für die Bären.

Ohne sich von der schnellen Führung der Bears einschüchtern zu lassen, arbeiteten sich unsere Greifs in Richtung gegnerischer Endzone voran. Nach einem erfolgreichen Fieldgoal durch Bartek Rebmann kam man auf 3:7 heran.

Noch vor Ende des ersten Quarters gelang es den Bears nochmals an unserer Defense vorbeizukommen und mit einem Touchdown und Extrapunkt auf 14:3 zu erhöhen.

 

Auch das zweite Quarter lag in Bärenhand, nachdem durch ein unglückliches Fumble unserer Greifs das Angriffsrecht wechselte. Ein anschließendes Fieldgoal baute die Führung auf 17:3 für die Bears aus. Doch damit nicht genug, gelang es den Bears auch noch unseren Angriff durch eine Interception zu stoppen und diese in einen Touchdown zu verwandeln. Mit dem Kick wurde somit auf 24:3 erhöht.

Nachdem das Passspiel einfach nicht in Gang kommen wollte, wurde mit unserem flinken Georges Teigue als Runningback versucht, den Bears über das Laufspiel beizukommen.

Doch egal ob Georges Teigue, Bartek Rebmann, Thomas Kircher oder Cato Zoua – immer wieder stoppten die Bears die Angriffsversuche unserer schnellen Läufer und es ging mit 24:3 für die Bears in die Halbzeitpause.

 

Nach der Halbzeit bauten die Bears die Führung mit einem erneuten Touchdown und Extrapunkt auf 31:3 weiter aus. Doch wo andere längst aufgegeben hätten, weckte dies nur den Kampfgeist unseres Teams. Keinesfalls wollte man die Heimreise ohne einen Touchdown antreten und so wurden nochmals alle Kräfte mobilisiert. Der Angriff startete mit einer Ballübergabe von unserem Quarterback Den Lindenblatt auf Runningback Dominic Schmalzhaf. Einen Spielzug später konnte Cato Zoua endlich den ersten und wohlverdienten Touchdown für die Greifs erringen. Der Extrapunkt konnte nicht verwandelt werden und es blieb beim Zwischenstand von 31:9 für die Bären.

 

Das letzte Quarter zeichnete sich – nach einem kräftezehrenden Spiel – durch Unkonzentriertheit und daraus resultierende Fehler und Strafen auf beiden Seiten aus. Zum Abschluß konnten die Bears noch einmal bis in die Endzone vordringen und mit einem abschließenden Touchdown den Endstand von 38:9 besiegeln.

 

Nach einem mit viel Gegenwind und Verletzungspech ausgestatten Saisonbeginn bleiben unseren Greifs nun zwei Wochen Zeit, um sich im Training für das nächste Heimspiel zu wappnen.