Interview mit Badener Greifs Runningback Daniel Steffen

Daniel Steffen ist als Runnigback der Top Scorer der Regionalliga Mitte in der Saison 2010. Auch wenn seine Stärke eindeutig im Erzielen von Raumgewinn steckt, so weiß er diesen auch als Defense Spieler zu verhindern. Im Interview lässt er seine bisher eindrucksvollste Saison Revue passieren.

Wie bist du zum Football gekommen?

Ein Freund brachte mich zum Football. Er meinte ich sei ein Fußballspieler der viel mit Körperkontakt spielt. Das stimmte. Also habe ich mir die Geschichte doch gleich mal angeschaut.

Was ist das Tolle daran Runnigback zu sein?

Es ist der Kick!!! Vor jedem Spielzug schießt dir das Adrenalin durch den Körper, du bekommst den Ball und kämpfst dich mit deinem Team Meter für Meter nach vorne.

Was waren die Tiefpunkte der Saison 2010?

Tiefpunkte fallen mir jetzt keine ein. Wir haben nur ein Spiel verloren. Das kann man aber nicht als Tiefpunkt bezeichnen. Einzig und allein der Verlust unserer beider Trainer Stefan und Andy ist der größte Tiefpunkt der Saison für mich.

Und die Höhepunkte?

Höhepunkte gab es viele in dieser Saison. Doch ganz klar die Meisterschaft war die Kirsche auf dem Eisbecher der super laufenden Saison.

Die Badener Greifs stehen kurz vor den Playoffs. Wie fühlst du dich dabei?

Ich habe ein Sehr gutes Gefühl dabei, da ich weiß dass die Mannschaft fit sein wird. Das Team hat diese Saison mehrere Male bewiesen, dass sie mit Herz und Freude am Spiel alle schlagen können. Was mich dabei angeht? Ich werde versuchen das Team bei jedem Punkt zu unterstützen und zu kämpfen bis der Schlusspfiff kommt und es heißt: „Herzlich willkommen Badener Greifs in der Zweiten Bundesliga“.

Wie läuft ein Gameday bei dir ab?

Ich bin eigentlich relativ locker. Ich brauche keine spezielle Musik um mich irgendwie zu pushen. Ganz im Gegenteil. Ich freue mich schon richtig auf den Platz zu laufen und zu kämpfen. Meter um Meter. Die größte Nervosität habe ich beim Kickoff Return. Da Schlägt mir das Herz fast aus der Brust, da es mein einziges Ziel ist mit dem Ball hinter die gegnerische Endzone zu gelangen. Ich weiß nicht wie oft ich schon einen Return gelaufen bin. Doch die Nervosität ist so stark als wäre es mein erster. Der Ball kommt und los geht’s!

Wie ist es zusammen mit deinem Vater und deinem jüngeren Bruder auf dem Feld zu stehen?

Dieses Gefühl kann man einfach nicht beschreiben. Es ist für mich das Allergrößte mit anzusehen wie mein kleiner Bruder Patrick Steffen einen geilen Tackel in der Defense setzt. Oder einfach zu wissen, dass mein Vater Theo Steffen auf mich aufpasst, wenn er mir auf der Oline den Weg freiblockt.

Gut. Daheim gibt es dann doch mal Diskusionen, aber im Großen und Ganzen sind wir drei ein Team in einer großen Football Familie.

Was machst du sonst so in deiner Freizeit?

Ab und zu spiele ich noch Fußball wenn mich mein Heimatverein unbedingt braucht (aber nur in der Offseason). Desweiteren bin ich Gruppenleiter und Programmleitung der KJG-Ötigheim. Natürlich gehe ich auch sehr sehr gerne mit meinen Freunden ein wenig feiern.

Wenn du dir wünschen könntest, dass eine bestimmte Person mit dir auf dem Feld oder neben dem Feld steht … wer wäre das?

Ganz klar mein Coach Stefan Cyris

Vielen Dank Daniel. Wir wünschen Dir und dem gesamten Team viel Glück für die Playoffs.